Wissen rund um CFD und Bitcoin

Trading

CFDs sind immer beliebtere Finanzprodukte, mit denen man richtig viel Geld gewinnen aber auch verlieren kann. Umso wichtiger ist es, dass man sich damit auseinandersetzt und den Markt genau kennt und verfolgt. Bei CFDs handelt es sich wie bereits gesagt um gehebelte Finanzprodukte, was heißt, dass bei einer entsprechenden Kursentwicklung die Gewinne und Verluste überproportional hoch ausfallen können. Das grundlegende Verständnis des Hebels und die Chancen und Risiken sind vor allem für Einsteiger gut aber auch gefährlich. Einsteiger unterschätzen die Wirkung oft und müssen mit den damit verbundenen Fehlentscheidungen leben. Zudem kann es sein, dass man dann hohe Verluste in Kauf nehmen muss. Wenn man sich richtig informiert kann man all dies aber vermeiden bzw. das Risiko minimieren.

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Es gibt natürlich noch andere Hebelprodukte neben CFDs wie Optionsscheine, jedoch wird CFD Trading immer beliebter. Hebelprodukte sind Produkte, auf die man mit geliehenem Geld handelt. Wenn man zum Beispiel einen Differenzkontrakt auf eine Aktie handeln möchte und die Aktie bei 100 Euro steht und man auch 100 Aktien kaufen will, dann müsste man 10.000 Euro investieren. Beim Trading ist dies nicht so. Denn bei Differenzkontrakten muss man nicht die ganze Summe zahlen, sondern nur eine Margin hinterlegen und das restliche Kapital wird einem der Broker leihen. Wenn die Margin bei 5% liegt, muss man 500 Euro zahlen und wenn die Aktie dann steigt , dann würde man 500 Euro gewinnen. Natürlich hört sich das erst mal gut an, jedoch wirkt der Hebel leider in beide Richtungen und somit kann man auch schnell 500 Euro verlieren. Die hinterlegte Margin kann demnach super schnell aufgebraucht sein und es kommt eventuell sogar zur Nachschusspflicht. Der Trader wird dann aufgefordert weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen. Der Hebel, der auch als Leverage bekannt ist, bedeutet das Verhältnis zwischen Positionswert und dem eingesetzten Kapital. Ein Anleger, der CFDs auf einem bestimmten Basiswert kauft, muss nie den Gesamtwert der Position aufbringen, weshalb es umso verlockender ist. Nur die Sicherheitsleistung muss hinterlegt werden. Der Hebel kann ganz einfach berechnet werden. Wenn der Basiswert 10.000 Euro ist und man mit einem Hebel von 1:100 handelt, heißt das, dass man nur 1/100 Margin zahlen muss. Dann müsste man gerade einmal 100 Euro aufbringen. Trotz allem sollte man sich nicht allzu schnell verlocken lassen und muss erst gründlich nachdenken, damit man am Ende keinen Verlust nach Hause bringt.

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